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Wichtiges

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Ab dem 01.01.2018
wird der Ichthyosetest
für den Golden-Retriever
in die Zuchtordnung
eingefügt!
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Ab 2016 arbeitet der
DRC e.V. mit dem DOK
(Dortmunder Kreis)
zusammen.
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Ausstellungen unserer
angeschlossenen Vereine
 
 
 

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Erklärung zur LÜW- Auswertung auf den HD-Bögen

 

Übergangswirbel weisen sowohl Merkmale des vorangegangenen, wie auch des folgenden Wirbelsäulenabschnittes auf. Lumbosakrale Übergangswirbel (LÜW) treten zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein (lumbosakral) auf. Sie zeigen vor allem im Bereich der Wirbelbögen und der Querfortsätze eine von der Norm abweichende Form. Im Rahmen der Untersuchung werden vier Typen unterschieden: Typ 0 (normale Anatomie), Typ 1,2 und 3.

Bei Typ 1 verhalten sich L7 (letzter Lendenwirbel) und S1 (erster Kreuzbeinwirbel) wie beim normalen lumbosakralen Übergang, allerdings findet sich ein isolierter Dornfortsatz bei S1.

Typ 2 umfasst die stärker ausgeprägten Formen des LÜW mit Variationen der Wirbelanatomie an L7 und/oder S1. Die Veränderungen können sehr unterschiedlich auftreten. Sie sind hier symmetrisch ausgebildet. Die Übergänge sind hierbei fließend.

Typ 3 beinhaltet die asymmetrischen Formen des LÜW.



 

Was bedeutet dies  für Ihren Hund?

Der isolierte Dornfortsatz an S1 (Typ 1), als Sonderform des symmetrischen Übergangswirbels, stellt kein Problem für den Hund dar, da er sowohl statisch als auch dynamisch den Bewegungsablauf des Hundes kaum oder gar nicht beeinflussen sollte.

Stärker ausgeprägte Formen des LÜW (Typ2 / Typ3) können die Stabilität der vorhergehenden Bandscheibe beeinflussen und damit das Auftreten eines Cauda equina Syndroms (Nervenquetschung im Wirbelkanal, CES) begünstigen.

Wenn bei Ihrem Hund keine Bewegungsstörungen oder Schmerzäußerungen bei bestimmten Bewegungen vorliegen, können Sie den Hund ohne Beeinträchtigung weiter halten. Als vorbeugende Maßnahme zur Vermeidung einer Überbelastung der Bandscheibe sollte eine gewisse Zurückhaltung im Training bei Übungen, die die Nachhand stark belasten, geübt werden.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hund Probleme hat, sollte zuerst durch eine tierärztliche Untersuchung festgestellt werden, ob Lahmheit, Ausfälle von Nerven oder Schmerzen vorliegen, die eine weitere Diagnostik oder Behandlung erfordern. Wenn das nicht der Fall ist, ist es sinnvoll, dass die Rücken- und Hinterhandmuskulatur weiter trainiert und gekräftigt wird. Sie können und sollten Ihren Hund also normal weiter bewegen und bis auf Ausnahmen weiter ausbilden.

Einen Einfluss auf die Zuchterlaubnis für Ihren Hund durch den DRC hat dieser Befund bisher nicht, da noch unbekannt ist, wie sich die unterschiedlichen LÜW- Typen vererben. Mit einer Vererbbarkeit von 20-30% wären zuchthygienische Maßnahmen zur Reduzierung möglich, was vor allem im Hinblick auf eine mögliche Korrelation zwischen LÜW und CES von Bedeutung sein kann. Von manchen Gutachtern wird empfohlen, schon jetzt Hunde mit den ausgeprägten Formen von Typ 2 und 3 nicht mehr in der Zucht einzusetzen. Allerdings ist bisher nicht geklärt, wie sich die unterschiedlichen Formen der LÜW genetisch verhalten, d. h. ob nicht auch Hunde mit Typ 1 Nachkommen mit LÜW Typ 2 oder 3 haben können und umgekehrt.

Solange dies nicht geklärt ist, macht eine Selektion, bei der nur Typ 2 und 3 von der Zucht ausgeschlossen werden, aus genetischer Sicht wenig Sinn. Da diese Hunde aber einen erheblichen anatomischen Fehler haben (vergleichbar einer Gliedmaßenfehlstellung), kann man nur empfehlen, sie nicht zur Zucht einzusetzen.


 

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Nächste DRC Ausstellung

18.März 2018 Europasieger-Schau

 

25548 Kellinghusen
Wiesengrundhalle
 

Meldeschluss: 11.03.2018

 

Einlass der Hunde: 9.00 Uhr

Beginn des Richtens: 10.00 Uhr

!! inkl. Best of Show !!

Kind mit Hund bitte vor Ort melden !!

 

Meldegebühr: 35,00 €

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