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Wichtiges

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Ab dem 01.05.2016
beträgt die Nachmelde-
gebühr für unsere
Ausstellungen 15,00 €
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Ab 2016 arbeitet der
DRC e.V. mit dem DOK
(Dortmunder Kreis)
zusammen.
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Ausstellungen unserer
angeschlossenen Vereine
 
 
 

Die DRC- Facebookseite

Zuchtordnung des DRC e.V.

Zusätzlich zu dieser Zuchtordnung sind für einige Rassen spezielle Untersuchungen und Vorgaben im Anhang vorgeschrieben.
Diese Zuchtordnung soll dazu beitragen, den Rassestandard der einzelnen Rassen zu erhalten und zu verbessern, und ist für alle Kleinrassen und Großrassen gültiger Standard.
Das Ziel eines jeden Züchters sollte sein aus gesunden Elterntieren eine gute Nachzucht zu erhalten.
Diese Zuchtordnung ist bindend für alle Mitglieder des DRC Soltau e.V.
Zuchttiere die vor dem Inkrafttreten dieser Zuchtordnung zuchttauglich geschrieben wurden haben grundsätzlich Bestandsschutz!

 

 

§ 1

Jeder Züchter verpflichtet sich die geltenden deutschen Tierschutz- und Tierhaltungsvorschriften einzuhalten, und ein ordentlich und vollständig geführtes Zwingerbuch*  zu unterhalten. Nur Mitglieder des DRC e.V. Soltau können Züchter im DRC e.V. Soltau werden. Es ist einem Züchter des DRC e.V. Soltau nicht gestattet in anderen Vereinen die gleiche Rasse zu züchten, sowie Hunde- und Welpenhandel zu betreiben, oder Welpen an Hundehändler / Zoogeschäfte zu verkaufen. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen hat den sofortigen Vereinsausschluss zur Folge!

Ferner ist es nicht gestattet, dass eine im gleichen Haushalt lebende Person Hunde gleicher Rasse  züchtet, ohne Genehmigung der Hauptgeschäftsstelle.

Jeder Deckrüdenbesitzer verpflichtet sich ein Deckbuch / Zwingerbuch zu führen, in dem alle Deckakte aufgezeichnet werden.
Nach jedem Deckakt ist vom Deckrüdenbesitzer, ggf. nach Erhalt der Decktaxe, der vollständig ausgefüllte Deckschein an den Eigentümer der Hündin zu übergeben.

 

 

 

§ 2

Alle Zuchthündinnenbesitzer mit einem durch den DRC e.V. geschützten Zwingernamen,  sowie Deckrüdenbesitzer, deren Rüden regelmäßig zum Decken eingesetzt werden, gelten als Züchter.

Als Züchter eines Wurfes gilt der Eigentümer der Hündin zum Zeitpunkt der Belegung.  Die Zucht hat in der Örtlichkeit / Räumlichkeit des gemeldeten Zwingers zu erfolgen. Jeder Wurf muss innerhalb von zehn Tagen bei dem zuständigen Zuchtwart und bei der Hauptgeschäftsstelle gemeldet werden.

Die erste Wurfbesichtigung (bei Neuzüchtern) sollte durch einen DRC-Zuchtwart des zuständigen Landesverbandes, oder durch den Tierarzt in der ersten Lebenswoche erfolgen.Die Rufnamen eines Wurfes müssen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen.     Der erste Wurf beginnt mit dem Anfangsbuchstaben A, der zweite Wurf mit B, usw.

 

§ 3

Jede Zuchtstätte wird grundsätzlich ohne Voranmeldung von einem Zuchtwart des DRC e.V. kontrolliert. Hierfür sind die Zuchtwarte der einzelnen Landesverbände zuständig. Der Züchter hat dem Zuchtwart uneingeschränkten Zugang zur Zuchtstätte zu gewähren. Sollte dem Zuchtwart der Zutritt verweigert werden, wird mit sofortiger Wirkung das Zuchtbuch des Züchters gesperrt.

 

§ 4

Es dürfen nur Hunde zur Zucht eingesetzt werden die vorher durch einen Formrichter des DRC e.V. zuchttauglich geschrieben wurden. Deckrüden aus anderen Verbänden werden anerkannt, wenn sie gleichwertige Zuchtbestimmungen haben wie im DRC e.V. !

Es wird jedem Besitzer einer Hündin empfohlen, nur Deckrüden aus Fremdvereinen einzusetzen, deren Röntgenergebnisse ebenfalls von einem GRSK-Gutachter ausgewertet wurden!

Zuchttiere, die einen DRC-Ahnenpass besitzen und von anderen Verbänden zuchttauglich geschrieben wurden, müssen einem DRC-Formrichter zeitnah zur Begutachtung vorgestellt werden.

Das gleiche gilt auch für Hunde die aus anderen Verbänden in den DRC e.V. wechseln, und zur Zucht eingesetzt werden.

Diese Begutachtung sollte auf einer DRC – Ausstellung erfolgen und ist im Falle einer Übernahme kostenfrei!

Sollte dieses jedoch bei dem Züchter erfolgen, so sind die anfallenden Auslagen und  Gebühren anhand der aktuellen Gebührenordnung, vom Züchter zu erstatten.Bereits erhaltene Titel und Championate die das Tier von anderen Vereinen und Verbänden erhalten hat werden grundsätzlich anerkannt.

Zuchttiere die bei unterschiedlichen Verpaarungen nachweislich Fehler im Rassestandard vererben, scheiden aus der Zucht aus.

 

§ 5   Grundvoraussetzungen für die Zuchttauglichkeit und Zuchtzulassung.

a)

Das Mindestalter für Kleinrassen unter 45cm Schulterhöhe beträgt 15 Monate.

Das Mindestalter für Großrassen über 45 cm Schulterhöhe beträgt 18 Monate.

b)

Als Grundvoraussetzung zur Zuchttauglichkeitsprüfung muss der Hund mindestens eine Ausstellung in der offenen Klasse besucht haben. Diese kann bei allen von dem DRC e.V. anerkannten Verbänden durchgeführt werden. Die Mindestanforderung in der offenen Klasse ist für Hündinnen und für Rüden ein „Vorzüglich“

c)

Das Ergebnis wird bei Hunden mit einem Ahnenpass vom DRC e.V. Soltau in den Ahnenpass eingetragen.

d)

Für Großrassen über 45 cm Schulterhöhe ist eine HD- und ED- Auswertung Pflicht.

Weitere rassetypische Untersuchungen werden im Anhang der Zuchtordnung aufgelistet.

Alle Untersuchungen müssen durch einen anerkannten und röntgenerfahrenen Tierarzt durchgeführt werden, und werden anschließend von einem GRSK-Gutachter des Vereines ausgewertet.

Bei Zahn.- und Rutenfehlern ist ein röntgenologischer Bericht mit Bild inkl. Chipnummer, Name des Hundes und des Tierarztes mit vorzulegen.

PL-Befunde (Patellaluxation) sind für Rassehunde bis 45 cm Schulterhöhe Pflicht.


Hunde mit PL-Grad 1 dürfen nur mit PL-Grad 0 verpaart werden!

PL-Grad 2  –Zuchtverbot-

 

e) Als HD- Formel gilt:

HD- Grad 0   (A1 + A2)     für HD- frei

HD- Grad 1   (B1 + B2)     für fast normal, Übergangsform, HD-Verdacht

HD- Grad 2   (C)      für leichte HD  - Zuchtverbot-

HD- Grad 3   (D)      für mittlere HD  –Zuchtverbot-

HD- Grad 4   (E)      für schwere HD   –Zuchtverbot-

Hunde mit HD-Grad 1 (B1 + B2) dürfen nur mit HD-Grad 0 (A1 + A2) verpaart werden.

f) Als ED- Formel gilt:

ED- Grad 0      (A)  für ED- frei

ED- Grad G      (B)  für ED- Grenzfall

ED- Grad 1       (C) für ED- leicht  - Zuchtverbot-

ED- Grad 2       (D) für ED- mittel   –Zuchtverbot-

ED- Grad 3       (E)  für ED- schwer -Zuchtverbot

g)

Es dürfen nur Hunde der gleichen Rasse / Art miteinander verpaart werden.

h)

Augenuntersuchungen müssen ab dem 01.01.2016 bei Augenärzten des DOK (Dotmunder Kreis, www.dok-vet.de) durchgeführt werden.


Das Mindestalter für alle Röntgenuntersuchungen beträgt 12 Monate, außer Patella!

 

§ 6   Häufigkeit der Zuchtverwendung

Eine Hündin darf bei zwei aufeinanderfolgenden Hitzen gedeckt werden sofern sie nicht mehr als 8 Welpen groß zieht. Ist der Wurf größer als 8 Welpen, hat der Zuchtwart  / Tierarzt bei der Wurfabnahme den Gesundheitszustand der Hündin zu prüfen und zu entscheiden, ob die nächste Hitze zum belegen genutzt werden darf. Die Gesundheit der Hündin hat immer Vorrang!  Die dritte Hitze muss grundsätzlich ausgesetzt werden. Nach einem zweiten Kaiserschnitt durch Wehenschwäche ist die Hündin von der weiteren Zucht ausgeschlossen.

Mit dem Erreichen des achten Lebensjahres scheidet eine Hündin aus der Zucht aus.

Rüden scheiden mit vollendetem 10 Lebensjahr aus der Zucht aus. Sollten sie überdurchschnittliche Vererber sein, können sie durch die Hauptgeschäftsstelle eine Zuchtverlängerung erhalten.

Sie dürfen pro Jahr maximal 52 mal zum Decken eingesetzt werden. Die Deckakte sind gleichmäßig aufzuteilen und zu dokumentieren. (§1)

 

§ 7

Inzestverpaarungen (Vater-Tochter, Mutter-Sohn, Geschwister untereinander) sind nicht  gestattet. Der Inzuchtkoeffizient (IK) der ersten 5 Generationen sollte nicht über 6,25 % liegen, der Ahnenverlustkoeffizient (AVK) der ersten 5 Generationen nicht unter 80 % liegen.

Bei einer Halbgeschwisterverpaarung = 2/2 (gleicher Vater oder gleiche Mutter der Eltern) ist eine Sondergenehmigung unter Angabe der Gründe erforderlich. Die Sondergenehmigung muss schriftlich in der Hauptgeschäftsstelle beantragt werden.

 

§ 8

Die Wurfabnahme hat grundsätzlich durch einen  Zuchtwart des DRC e.V. zu erfolgen, und ist ab der vollendeten 6. Woche durchzuführen.

Nur in Ausnahmefällen, und nach vorheriger Genehmigung durch den Zuchtwart, kann der Tierarzt die Wurfabnahme durchführen.

Die entstandenen Kosten hat der Züchter dem Zuchtwart zu erstatten.

Jeder Wurf muss innerhalb von 10 Tagen nach dem Wurfdatum dem Zuchtwart und der Geschäftsstelle gemeldet werden!
Die ausgefüllten Wurfunterlagen müssen bis zur 12 Woche nach dem Wurfdatum bei der Geschäftsstelle eingereicht werden!

Ein Züchter der selber Zuchtwart ist, darf seine eigenen Welpen, oder die seiner Familienangehörigen grundsätzlich nicht abnehmen.

Hierfür ist dann der Tierarzt zuständig.

Die Welpen müssen bis zur Wurfabnahme alle geimpft, entwurmt und gechipt sein, und dürfen nicht vor der vollendeten 8. Woche abgegeben werden.

Kleinstrassen dürfen nicht vor der 10. Woche abgegeben werden.

Jeder Züchter im DRC e.V. Soltau ist für den einwandfreien gesundheitlichen Zustand seiner Welpen verantwortlich. Jeder Welpe erhält eine vom Zuchtbuchamt ausgestellte Ahnentafel die der Züchter gegenzeichnen muß. Es dürfen grundsätzlich keine Welpen ohne Ahnentafel gezüchtet werden! Sollten Welpen weitergeben werden die einen gesundheitlichen oder körperlichen Mangel haben zum Zeitpunkt der Übergabe, hat er das dem Käufer mitzuteilen, und dieses im Kaufvertrag / Übergabepapier schriftlich fest zu halten.

Als Mängel gelten z.B. Fehlzeichnungen, rassebedingte Fehlstellungen des Gebisses,  Knickrute, Entropium, Ektropium, Kryptorchismus, Monorchismus, etc.

 

§ 9

Bei Verstößen gegen die ZO kann der Vorstand auf Antrag des Zuchtwartes, je nach Schwere und Häufigkeit des Verstoßes, den Züchter entweder verwarnen oder über ihn eine zeitbegrenzte oder dauernde Zuchtsperre verhängen.

 

Diese Zuchtordnung tritt ab 01.05.2010 in Kraft.

 

§10

Änderungen an der Zuchtordnung sind nur durch den Beschluss des Zuchtausschusses möglich.

 


Der Vorstand

 

 

 

Anlage zur Zuchtordnung

 

Augenuntersuchungen müssen ab dem 01.01.2016 bei Augenärzten des DOK

      (Dortmunder Kreis, www.dok-vet.de) durchgeführt werden.

 

Rassespezifische Untersuchungen:

 

Appenzeller Sennenhund

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

Negativer Befund auf Ektopischen Ureter.

 

Es handelt sich um eine angeborene Anomalie, bei der ein oder beide Harnleiter nicht normal in der Harnblase münden.

EU-freie und EU-leicht befundete Hunde dürfen zur Zucht eingesetzt werden

Bei ektopischen Ureteren ist nach dem momentanen Kenntnisstand von einem Gendefekt auszugehen, der unter §11b des Tierschutzgesetzes fällt.

 

 

Australian Shepherd

(ab 05.05.2011)

Erforderliche Untersuchungen:

 

Augenuntersuchung bei Zuchttieren jährlich

 

 

MDR -1 Gentest

(Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).

Ein Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem

genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.)

 

Die Welpen sind ab der 6. Woche auf Augenerkrankungen zu untersuchen.

 

 

Zuchtausschließend ist:

 

genetisch bedingte Augenerkrankungen: PRA, Katarakt, Iris-Colombom, CEA, PPM Iris zu Linse,

Iris zu Cornea und Iris und Vorderkammer (nur wenn bei Untersuchung > 6 Monate nochmals

diagnostiziert), Retina Dysplasie

Epilepsie

Ernsthaften Allergien

Herzfehler

Patella-Luxation

Knickrute

Hunde mit Missbildungen

Hunde mit mehr als 2 fehlenden Zähnen

Wesensschwäche wie Scheuheit, Ängstlichkeit oder Aggressivität

 

 

Berner Sennenhund

 

Empfohlene Untersuchung auf :                                               ab 01.01.2016

 

Degenerative Myelopathie (DM)

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr.

Hunde die als „affected“ oder als „carrier“ getestet sind sollten nur mit einem
Hund angepaart werden, der „clear“ im Exon 1 und Exon 2 getestet wurde.

 

 

Cavalier-King-Charles-Spaniel

(ab 05.05.2011)

Erforderliche Untersuchungen:

 

Herzultraschalluntersuchung auf MVD

Hierbei handelt es sich um eine „Undichtigkeit“ der Herzklappe zwischen linkem Vorhof

und linker Herzkammer.

 

 

Syringomyelie (SM) & Arnold Chiari Maldeformation (CM)

Hunde mit neurologischen Auffälligkeiten sind von der Zucht auszuschließen

 

 

 

Chihuahua

(ab 05.05.2011)

Syringomyelie (SM) & Arnold Chiari Maldeformation (CM)

Hunde mit neurologischen Auffälligkeiten sind von der Zucht auszuschließen

 

 

 

Dalmatiner

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

Audiometrische Untersuchung (Hörtest)

PRA = Progressive Retina Atrophie (Augenkrankheit, Erbkrankheit)

 

 

 

Deutscher Boxer 

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

Kardiologischer Untersuchungsbefund  (Farbdoppler - Ultraschall)

 

Herz Grad 1    - darf nur mit Herz Grad 0 verpaart werden.

Herz Grad 2    - Zuchtverbot –

 

Bei der Verpaarung von weißen Boxern ist für die Welpen eine audiometrische Untersuchung vor Abgabe der Welpen erforderlich.

 

 

Entlebucher Sennenhund 

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

Hüftdysplasie-Untersuchung ab dem 01.01.2016

 

Negativer Befund auf Ektopischen Ureter.

Es handelt sich um eine angeborene Anomalie, bei der ein oder beide Harnleiter nicht normal in der Harnblase münden.

EU-freie und EU-leicht befundete Hunde dürfen zur Zucht eingesetzt werden.

 

Progressive Retina Atrophie (PRA) (Augenkrankheit, Erbkrankheit)      (ab 01.04.2014)

Nur Hunde, die mit PRA-prcd: A oder B durch einen Gentest von z.B. Laboklin getestet wurden, sind zur Zucht zugelassen.

 

Verpaarungen nur  PRA-prcd: A mit A, oder PRA-prcd: A mit B

 

Hunde, die nicht PRA-prcd getestet sind ...

müssen mit einem Hund, der PRA-prcd: "A, (frei)" über Gentest getestet wurde, angepaart werden.

 

Zusätzliche Augenuntersuchungen: 

Katarakt

Glaukom

 

 

 

Französische Bulldogge

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

Röntgen auf Keilwirbel (ab 12 Monate)

Grad 1  keine Keilwirbel

Grad 2  1 - 3 Keilwirbel

Grad 3  4 – 6 Keilwirbel  Zuchteinschränkung nur mit Grad 1

Grad 4  ausgeprägte Keilwirbel am Übergang Brust- / Lendenwirbelsäulenbereich -Zuchtverbot-

Grad 5  6 und mehr Keilwirbel  -Zuchtverbot-

 

Untersuchung auf Patella Luxation (ab 12 Monate)

 

Entropium

Ektropium

 

Ultraschalluntersuchung des Herzens

 

 

(ab 05.05.2011)

Syringomyelie (SM) & Arnold Chiari Maldeformation (CM)

Hunde mit neurologischen Auffälligkeiten sind von der Zucht auszuschließen

 

 

 

Germanischer Bärenhund

(ab 15.06.2011)

Erforderliche Untersuchungen:

 

Entropium

Ektropium

 

 

 

Großer Schweizer Sennenhund 

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

(OCD) Befund der Schulter   

(PRA) Progressive Retina Atrophie (Augenkrankheit, Erbkrankheit) 

 

 

 

Malteser

(ab 05.05.2011)

Syringomyelie (SM) & Arnold Chiari Maldeformation (CM)

Hunde mit neurologischen Auffälligkeiten sind von der Zucht auszuschließen

 

 

 

Miniatur Bullterrier

 (ab 01.06.2014)

PLL – Primäre Linsen Luxation

 

Miniatur Bullterrier müssen vor der Zuchtzulassung einen Gen-Test zur Bestimmung des Mutations-Status des PLL-verursachenden Allels vorweisen.

 

PLL-freie (N/N) Hunde dürfen mit PLL-freien und mit PLL-Träger Hunden verpaart werden.

 

PLL-Träger (N/PLL) Hunde dürfen nur mit PLL-freien Hunden verpaart werden.

 

PLL-At-Risk (PLL/PLL) Hunde sind von der Zucht ausgeschlossen.

 

Bereits zuchttaugliche Hunde ohne Gen-Test dürfen nur mit PLL-freien Hunden verpaart werden.

 

 

Parson Russell Terrier

(ab 01.01.2013)

Die Verpaarung mit Jack Russell Terrier ist nur noch auf richterliche schriftliche

Empfehlung statthaft.

Ansonsten gilt hier grundsätzlich: Parson Russell Terrier X Parson Russell Terrier

                                                      Jack Russell Terrier X Jack Russell Terrier

 

 

 

Pudel (Zwerg)

(ab 05.05.2011)

Syringomyelie (SM) & Arnold Chiari Maldeformation (CM)

Hunde mit neurologischen Auffälligkeiten sind von der Zucht auszuschließen

 

 

 

Retriever allgemein:

(Golden Retriever, Labrador Retriever, Flat Coated Retriever, Nova-Scotia-Duck-Tolling Retriever, Chesapeake-Bay-Retriever, Curly-Coated Retriever)

 

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

(HC)   postpolare Katarakt

(PRA) Progressive Retina Atrophie (Augenkrankheit, Erbkrankheit) *

(RD)   totale Retinadysplasie

                 (alle Untersuchungen Opthalmoskopisch)

 

* PRA:

Wenn per Gen-Test nachwiesen ist, dass beide Elterntiere PRA-frei (N/N) sind, muss dieser Test bei den Nachkommen nicht durchgeführt werden = PRA-frei durch Eltern.

 

 

Empfohlene Untersuchung auf:

 

Entropium

Ektropium

 

 

 

Curly-Coated Retriever 

(ab 01.10.2011)

 

Hunde, die nicht EIC (Exercise Induced Collapse) getestet sind ...

müssen mit einem Hund, der EIC "clear (frei)" getestet wurde, angepaart werden.

Trägertiere und genetisch betroffene Tiere müssen grundsätzlich mit freien Zuchtpartnern verpaart werden.

 

Begründung :

EIC ist eine neuromuskuläre Erkrankung, die sich (hauptsächlich unter Stress) in Form von Krampfanfällen (ähnlich der Epilepsie) äußert. Die Anfälle werden meist heftiger, je häufiger ein Hund einen Anfall hatte. Dazu kommen erhöhter Herzschlag, Fieber.

Aufgrund vieler Tests (auch Ringstudien im Ausland, z. B. Amerika, Dänemark) wurde festgestellt, dass sehr viele Hunde "carrier" und sogar "affected" sind.

Die dem Defekt zugrundeliegende Mutation im DNM1-Gen kann mittels eines DNA-Test nachgewiesen werden. Durch den Gentest kann man zu (fast) 100 % eine Erkrankung der Nachkommen ausschließen.

 

 

 

 

Flat Coated Retriever:

 

Empfohlene Untersuchung auf:

 

Patella Luxation (PL)

Goniodysplasie (total dysplastischer Kammerwinkel) oder primäres Glaukom

 

 

 

Golden Retriever

(ab 01.10.2011)

 

Hunde, die nicht PRA-prcd getestet sind ...

müssen mit einem Hund, der PRA-prcd "clear (frei)" getestet wurde, angepaart werden.

Die opthalmoskopische Untersuchung auf PRA ist auch bei einem Hund, der PRA-prcd "clear" getestet wurde, erforderlich, da es sich um eine andere Form der PRA handelt.

 

 

Begründung :

Die Zuchtordnung soll dazu beitragen, den Rassestandard zu erhalten oder zu verbessern, die Nachzucht zu schützen. Bei einer PRA Erkrankung wird der Hund irreparabel blind. Meist tritt die Erkrankung auch schon sehr früh (im Alter von 4 Jahren) auf. 

PRA wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen. Durch den Gentest kann man zu (fast) 100 % eine Erkrankung der Nachkommen ausschließen. 

 

Empfohlene Untersuchung auf:

Ichthyosis

Hunde die als „affected“ oder als „carrier“ getestet sind sollten nur mit einem

Hund angepaart werden, der „clear“ für dieses Gen getestet wurde.

 

 

Nova Scotia Duck Tolling Retriever 

(ab 01.10.2011)

 

Hunde, die nicht PRA-prcd getestet sind ...

müssen mit einem Hund, der PRA-prcd "clear (frei)" getestet wurde, angepaart werden.

Die opthalmoskopische Untersuchung auf PRA ist auch bei einem Hund, der PRA-prcd "clear" getestet wurde, erforderlich, da es sich um eine andere Form der PRA handelt.

 

 

Begründung :

Die Zuchtordnung soll dazu beitragen, den Rassestandard zu erhalten oder zu verbessern, die Nachzucht zu schützen. Bei einer PRA Erkrankung wird der Hund irreparabel blind. Meist tritt die Erkrankung auch schon sehr früh (im Alter von 4 Jahren) auf. 

PRA wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen. Durch den Gentest kann man zu (fast) 100 % eine Erkrankung der Nachkommen ausschließen. 

 

 

 

Labrador Retriever

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

Myopathie (CNM) des Labrador Retrievers ist eine autosomal rezessiv erbliche Erkrankung, die bei betroffenen Hunden schwere gesundheitliche Störungen hervorrufen.

Zuchttiere müssen auf dieses Gen untersucht werden. CNM-Träger können mit CNM-freien Hunden verpaart werden. Auch sollte auf genuine epileptiforme Krankheiten geachtet werden.

 

(ab 01.10.2011)

1. Hunde, die nicht PRA-prcd getestet sind ...

müssen mit einem Hund, der PRA-prcd "clear (frei)" getestet wurde, angepaart werden.

Die opthalmoskopische Untersuchung auf PRA ist auch bei einem Hund, der PRA-prcd "clear" getestet wurde, erforderlich, da es sich um eine andere Form der PRA handelt.

 

 

Begründung :

Die Zuchtordnung soll dazu beitragen, den Rassestandard zu erhalten oder zu verbessern, die Nachzucht zu schützen. Bei einer PRA Erkrankung wird der Hund irreparabel blind. Meist tritt die Erkrankung auch schon sehr früh (im Alter von 4 Jahren) auf. 

PRA wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen. Durch den Gentest kann man zu (fast) 100 % eine Erkrankung der Nachkommen ausschließen.

 

 

2. Hunde, die nicht EIC (Exercise Induced Collapse) getestet sind ...

müssen mit einem Hund, der EIC "clear (frei)" getestet wurde, angepaart werden.

Trägertiere und genetisch betroffene Tiere müssen grundsätzlich mit freien Zuchtpartnern verpaart werden.


 

 

Begründung :

EIC ist eine neuromuskuläre Erkrankung, die sich (hauptsächlich unter Stress) in Form von Krampfanfällen (ähnlich der Epilepsie) äußert. Die Anfälle werden meist heftiger, je häufiger ein Hund einen Anfall hatte. Dazu kommen erhöhter Herzschlag, Fieber.

Aufgrund vieler Tests (auch Ringstudien im Ausland, z. B. Amerika, Dänemark) wurde festgestellt, dass sehr viele Hunde "Carrier" und sogar "Affected" sind.

Die dem Defekt zugrundeliegende Mutation im DNM1-Gen kann mittels eines DNA-Test nachgewiesen werden. Durch den Gentest kann man zu (fast) 100 % eine Erkrankung der Nachkommen ausschließen.

 

 

 

Rhodesian Ridgeback 

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

Hämophilie (Labor Laboklin)

 

Rhodesian  Ridgeback, die an Dermoid Sinus erkrankt sind, werden im DRC e. V. aus der Zucht ausgeschlossen, bzw. nicht zur Zucht zugelassen.

 

 

 

Setter allgemein:

 

Erforderliche Untersuchungen:                               ab 01.01.2016

 

PRArcd4 (Augenkrankheit, Erbkrankheit)

Hunde die als „affected“ oder als „carrier“ getestet sind dürfen nur mit einem

Hund angepaart werden, der „clear“ für dieses Gen getestet wurde.

 

 

Empfohlene Untersuchung auf:

 

Katarakt = Grauer Star (Augenkrankheit, Erbkrankheit) 

(PRA) Progressive Retina Atrophie (Augenkrankheit, Erbkrankheit) 

 

 

 

English Setter 

 

Erforderliche Untersuchungen:                                ab 01.01.2016

 

Audiometrie-Untersuchung -

sowohl einseitig als auch beidseitig taube Hunde sind von der Zucht ausgeschlossen

 

 

 

 

Irish Red Setter 

 

Erforderliche Untersuchungen:

 

CLAD  Canine Leukozypten Adhäsionsdefizienz (Immunerkrankung, Erbkrankheit)

 

 

 

 

Irish Red and White Setter 

 

Erforderliche Untersuchungen:                                ab 01.01.2016

 

„von Willebrandt“-Test –

Betroffene Hunde sind von der Zucht auszuschließen.

 

 

 

 

Yorkshire Terrier

(ab 05.05.2011)

Syringomyelie (SM) & Arnold Chiari Maldeformation (CM)

Hunde mit neurologischen Auffälligkeiten sind von der Zucht auszuschließen

 

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Nächste DRC Ausstellung

16.07.2017  Berlin - Landessieger DRC e.V.

& Marzahn - Sieger NIRV e.V.

Hundesportverein Ahrensfelde e.V.
Lindenberger Strasse
16359 Ahrensfelde
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Meldeschluss:

09.07.2017

Einlass der Hunde: 9.00 Uhr

Beginn des Richtens: 10.00 Uhr

Meldegebühr: 35,00 € für die DRC-Schau
Meldegebühr: 55,00 € für beide Schauen
(NIRV ohne Pokal)

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